Finden Sie Reisetipps und Sehenswürdigkeiten von Sri Lanka. Die Highlights des Landes Sri Lanka (früher Ceylon) erforschen mit ihrer exotischen Kultur und Landschaft. Den Regenwald kennenlernen und die tolle Unterwasserwelt entdecken.

Das Land Sri Lanka bietet mehr und Meer

Foto: Palmenstrand auf Sri Lanka

Durch ihre Lage bildete die Insel von der Antike bis zur Moderne einen strategischen Knotenpunkt für die Seefahrt zwischen Vorder- und Südostasien. Der Süden und die Gebiete um Anuradhapura waren eines der Zentren des antiken Buddhismus, wohingegen im Norden und Osten hinduistische Tempelkomplexe existierten. Heute ist das Land eine multireligiöse und multiethnische Nation, in der neben dem Buddhismus und dem Hinduismus, das Christentum und der Islam bedeutende Religionen sind.
Bei den interessanten und für westliche Verhältnisse abenteuerlichen Anpflanzungen kann die Mangrovenplantage als Beispiel herangezogen werden. Die Mangrovenwälder Sri Lankas bestehen aus Bäumen und Sträuchern verschiedener Pflanzenfamilien, welche an die 70 Arten umfassen, die sich im Lauf der Zeit an die Lebensbedingungen der Meeresküsten und brackigen Flussmündungen angepasst haben.
Das dichte Wurzelwerk der Mangroven bietet einer Menge von Organismen auf engem Raum eine hohe Zahl kleinster Habitate. Damit bieten sie Schutz gegen Küstenerosion und anderen Gefahren, etwa Sturmfluten.

Sri Lanka – vorgestellt

Ausschnitt eines Hotelpools in Sri Lanka

Foto: Exclusive Hotels warten auf den Besucher

Sri Lanka ist bekannt für die Produktion und den Export von Tee, Kaffee, Kautschuk und Kokosnüssen. Die Insel ist aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit und ihres reichen Kulturerbes (zum Beispiel des Ayurveda, einer traditionellen Heilkunst) ein beliebtes Touristenziel. 2013 besuchten insgesamt 1,27 Millionen Menschen Sri Lanka – das entspricht einem Wachstum von 26,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 85.470 Reisende kamen allein aus Deutschland – eine Steigerung von fast 20 Prozent im Vergleich zu 2012. Damit ist Deutschland nach Indien und Großbritannien der drittwichtigste Markt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 10 auf 11 Tage. Auch viele internationale Hotelketten bau(t)en in Sri Lanka – darunter Best Western, Hyatt, Mariott, Mövenpick, Sheraton und Shangri-La. Offizielle Hauptstadt der etwa 22 Millionen Sri Lankesen ist Sri Jayewardenepura, aber auch auf vielen Karten des Landes kommt der Name gar nicht vor.

Die quasi Hauptstadt Sri Lankas: Colombo

Colombo ist die Hauptstadt der Insel Sri Lanka

Foto: Die quirlige Hauptstadt Colombo

shrine in Colombo

Foto: Buddhistischer Tempel in der Hauptstadt

Playa in Colombo

Foto: Der Strand in Colombo

Die quasi-Hauptstadt Colombo liegt an der Westküste der Insel. Die günstige Lage auf einer Halbinsel und ein geschützter Naturhafen machten das ehemals kleine Fischerdorf zu einem begehrten Handelshafen für die Gewürzinsel. Etwa 35 km nördlich befindet sich der Bandaranaike International Airport. Der Hafen von Colombo ist einer der wichtigsten Umschlaghäfen in Asien. Colombo ist eine multiethnische, multikulturelle Stadt. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Singhalesen, Tamilen und Moors.

Aufgrund der Nähe zum Äquator herrscht ein tropisches Regenklima, elf bis zwölf Monate sind humid. Die Tagestemperaturen sind das ganze Jahr über sehr heiß und es ist sehr feucht (das ganze Jahr über 70 %), tagsüber sind Temperaturen unter 30 °C eine Seltenheit. Auch in den Nächten kühlt es nicht besonders ab, im Mai sind auch Nachttemperaturen über 29 °C nicht selten.Temperaturen unter 20 °C kommen nur in den Wintermonaten Januar bis Februar vor. Die beste Reisezeit ist sicher ausserhalb der Wirbelsturmzeit, die im Mai und Oktober, November aktiv sein können. Der vom Tourismus am meisten besuchte Süden und Westen der Insel ist von Dezember bis Mitte April anzuraten, wohingegen der Ostteil von Mitte April bis Ende September am besten zu bereisen ist. Der Nordteil ist das ganze Jahr über zu empfehlen, ausser Januar und Februar.

Sehenswürdigkeiten Sri Lankas

Sigiriya Felsen

Foto: der imposante Sigiriya Lion Rock im Herzen der Insel

Pidurangala Rock in Sri Lanka

Foto: Der Pidurangala bietet einen tollen Ausblick auf den Bruderfelsen

Landschaft im Horton Plains Nationalpark

Foto: Im Horton-Plains-Nationalpark

sehenswerte Attraktionen auf Sri Lanka in einer touristischen Karte

Bild: Landkarte Tourismus in Sri Lanka

Der Sigiriya ist ein Monolith in Sri Lanka, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Der Name leitet sich von ‚Siha Giri‘ ab, was Löwenfelsen bedeutet. Mitten in Sri Lanka erhebt sich der Felsen etwa 200 Meter über der restlichen Vegetation. Von oben bietet sich ein atemberaubender Rundumblick, der den ehemaligen Bewohnern des Felsens besonders wichtig gewesen ist. Die Flanken sind zudem sehr steil, weshalb das Plateau der idealen Standort für eine nur sc ausserordentlich schwierig einzunehmende Festung war. Ein weiterer Felsbrocken in der Naehe ist der Pidurangala Rock, von dem aus ein toller Blick auf den Nachbarsfelsen moeglich ist, ein wenig Klettern ist hier aber notwendig. Eine interessante Alternative zum Löwenfelsen, gerade wenn der Geldbeutel nicht so locker sitzt. Ein Aufstieg kostet hier umgerechnet nur etwa 4 US-Dollar.
Hikkaduwa, Weligama und Kirinda bieten atemberaubende Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten. Im Westen von Sri Lanka, im „Bar Reef “ (das größte Riff in Sri Lanka, von der Kreisstadt Kalpitiya leicht zugänglich, überspannt es beeindruckende 4km in der Länge und 1,5km in der Breite). Pigeon Island, vor Nilaveli (nördlich von Trincomalee) ist ein Paradies mit türkisfarbenen Wasser und reichlich Fischen und Korallen machen es zum ultimativen Unterwassererlebnis.
Der Horton-Plains-Nationalpark ist ein Nationalpark im zentralen Hochland von Sri Lanka, den Central Highlands of Sri Lanka, in dem noch zwei weitere Schutzgebiete liegen, Peak Wilderness Sanctuary und Knuckles Mountain Range. Dieses hügelige Plateau in einer Höhe von 2100 bis 2300 Metern wird wegen seiner reichen Artenvielfalt als „Super-Biodiversitäts-Hotspot“ bezeichnet. Die Vegetation des Parks hat zwei charakteristische Erscheinungsformen: 2000 Hektar feuchtes Grasland und 1160 Hektar subtropischen immergrünen Bergregenwald. Nahezu 750 Pflanzenarten aus 20 Pflanzenfamilien wurden gezählt. Naturliebhaber kommen in Sri Lanka auf Ihre Kosten, der Lipton Seat bei Haputale etwa ist eine dieser Gegenden, die man sonst niergendwo sieht und wo man atemberaubende Ausblicke und auch Fotos mitnehmen kann. Der schottische Teebaron Sir Edward Lipton hat hier sein Imperium gestartet. Von der Dambatenne Teefabrik aus geht es ab 06:30 mit dem Bus rauf auf den etwa sieben Kilometer entfernten Ausblick des Sir Lipton. Im Restaurant an der Spitze gönnen Sie sich einen Tee und finden Ruhe und Entspannung. Auf dem Weg ins Hochland finden Sie in Kandy den berühmten Zahntempel, hier wird ein Eckzahn des letzten Buddhas, Siddharta Gauthama, aufbewahrt und verehrt. Zum Esala-Vollmond im Juli oder August gibt es farbenprächtige Prozessionen mit Elefanten, Tänzern, Trommlern – alles zu Ehren dieses Zahns.

der sehenswerte Liptons Seat auf Sri Lanka

Foto: Liptons Seat mit Restaurant

Unterwasser-touren Sri Lanka

Foto: Die farbenfrohe Welt unter Null

fishing on trees

Foto: Fischer auf Sri lanka

Video über Sri Lanka

Das Filmteam von Arte war mehrere Monate vor Ort, um eine atemberaubende Dokumentation der Insel und ihrer Flora und Fauna, aber auch dem Lebensstil der Einwohner und Besucher zu erstellen. Tipp: Sehenswert!