Die Lagune Mar Menor

Karte Mar Menor

Karte (c) 2015 Google Mar Menor und Umgebung

Das Mar Menor (‚Kleines Meer‘) ist eine in der spanischen Region Murcia liegende Salzwasser-Lagune und Europas größtes salzhaltiges Binnengewässer. Der Binnensee ist vom Mittelmeer durch die 24 Kilometer lange und 100 m bis 1.200 m breite Sandbank La Manga abgetrennt. Der Salzgehalt ist höher als im Mittelmeer und beträgt 42–47 g/l. Das Mittelmeer hat im Vergleich dazu eine Konzentration von nur 36–37 g/l. Die Länge ihrer Binnenküste beträgt 73 km. Die tiefste Stelle liegt bei ungefähr sieben Metern, jedoch sind dies nur kleine Bereiche. Größtenteils liegt die Tiefe bei ungefähr zwei Metern. Es bestehen Verbindungen zum Mittelmeer durch die Stauwehrein La Torre und El Ventorrillo und durch die Kanäle El Estacio und Marchamalo.

touristik Karte Mar Menor Spanien

touristische Karte Mar Menor

Die Lagune wurde schon 1982 von den Vereinten Nationen zur Specially Protected Areas of Mediterranean Importance erklärt und ist auch heute auf der von der UNEP verwalteten SPAMI-Liste. Durch die besonders dem Wind ausgesetzte Lage und die geringe Wassertiefe und daraus resultierenden niedrigen Wellen ist das Mar Menor für zahlreiche Arten von Wassersport hervorragend geeignet. Jedes Jahr findet dort die „Copa Española“ statt, die Spanische Kajak-Meisterschaft. Das Gebiet rund um den Salzsee ist touristisch sehr gut erschlossen und bietet eine Menge an Unterhaltungsmöglichkeiten für jung und alt.

Lago de Sanabria

See-Lago-de-Sanabria

Sehr schön gelegener See: Lago de Sanabria in Zamora

Der Lago de Sanabria ist einer der größten natürlichen Seen Spaniens und der einzige größere eiszeitliche Gletschersee des Landes. Der knapp 3,5 Quadratkilometer große und maximal 53 Meter tiefe See liegt auf einer Höhe von rund 1.000 Metern. in der Gemeinde Galende im Nordwesten der Provinz Zamora. Wichtigster Zu- und Abfluss ist der Río Tera. Am 27. Oktober 1978 wurde im Gebiet des Sees der Nationalpark Parque Natural del Lago de Sanabria y Alrededores mit einer Parkfläche von 223,65 km² eingerichtet.

Seit dem Jahr 2011 verkehrt auf dem See ein wind- und solargetriebener Ausflugskatamaran, dessen durchsichtiger Plexiglasboden vielfältige Beobachtungen der Tier- und Pflanzenwelt erlaubt. An Sehenswürdigkeiten finden sich neben dem See und dem Nationalpark noch das ehemalige Zisterzienser-Kloster San Martin de Castañeda, es befindet sich etwa einen Kilometer nördlich des Sees. Hier befindet sich heute das Informationszentrum des Naturparks. Etwa 18 Kilometer südöstlich des Sees befindet sich der sehenswerte Ort Puebla de Sanabria, dessen mittelalterlich anmutender Ortskern als Conjunto histórico-artístico unter Denkmalschutz steht.

Lago Enol

Lago Enol

Einer der größten Seen in Spanien: der Lago Enol

Der Lago Enol ist einer der beiden Seen in Asturien, die als Lagos de Covadonga bekannt geworden sind. Der Enol ist die größere der beiden Seen, er liegt ca. 10 km von Covadonga und etwa 25 km von Cangas de Onis entfernt im Nationalpark Picos de Europa.
Er ist etwa 1.070 Meter über dem Meeresspiegel im westlichen Massiv oder Cornión gelegen, mit einem maximalen Tiefgang von 25 Metern und einer maximalen Länge von 750 Metern bei einer Breite von etwa 400 Metern. Im See ist eine Statue der Jungfrau Maria versenkt, die jedes Jahr am 8. September im Rahmen einer feierlichen Prozession aus ihrem nassen Hort geholt wird.

Lago Ercina

Lago Ercina

Der kleinere Bruder des Lago Enol: der Lago Ercina

Der Lago Ercina ist der zweite der Seen, welche die Lagos de Covadonga bilden. Der See ist von seinen Dimensionen insegamt gesehen kleiner als der Lago Enol. Der Ercina See befindet sich auf einer Höhe von 1.108 Metern, seine maximale Tiefe beträgt 3 Meter.
Die Ähnlichkeit mit dem Lago Enol beruht auf deren Herkunft (beide haben einen eiszeitlichen Ursprung) und natürlich der geographischen Lage. Die beiden Seen sind nur weniger als sechshundert Meter voneinander entfernt, getrennt durch den bergigen Picota de Enol.

Stausee Lagunas de Ruidera

Lagunen von Rudeira

Ausschnitt der Lagunen von Rudeira

Die Lagunas de Ruidera (Lagunen von Ruidera) sind ein Naturschutzgebiet in der autonomen Gemeinschaft Kastilien-La Mancha.
Von größter Schönheit fließen fünfzehn Flüsse entlang dem Tal des Pinilla, getrennt durch Tuffstein oder Travertinbarrieren , zu einem prachtvollen Naturpark verbunden. Der Höhenunterschied zwischen ihnen ist sehr gering, das Wasser läuft durch Bäche, Wasserfälle und verläuft von einem zum anderen Teich. Innerhalb der Grenzen des Parks sind auch Peñarroya Castle, die Ruine Rochafría, Montesinos Höhle, wo Cervantes eine Nacht Don Quijote Unterschlupf bot und das Königshaus in der Ortschaft Ruidera.
Etwa 23.060.000 Kubikmeter Wasser befinden sich in diesem Stausee, mehr als alle Stauseen in Spanien mittlerer Kapazität.
Die durchschnittliche Durchflussmenge mit etwa 3,5 m³ / s ist in den letzten Jahren aber deutlich zurückgegangen.
Die Lagunen von Ruidera waren Drehort für verschiedene Filmproduktionen, am bekanntesten ein Film über Miguel und William, der das Leben von Cervantes und Shakespeare eindrucksvoll schildert.

Lago de Banyoles

See-Banyoles

Der See bei Banyoles

Zu Spaniens bedeutendsten Tourismus-Seen zählt der See von Banyoles, der „Estany de Banyoles“. Der See ist nach der Stadt Banyoles benannt, auf deren Gebiet er liegt. Er liegt in der Comarca Pla de l’Estany, Provinz Girona, Katalonien. Der Banyoles-See wurde als Austragungsort der Ruderwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona und den Ruder-Weltmeisterschaften 2004 bekannt. Er ist auch ein beliebter Trainingsort für viele auswärtige, speziell englische Ruderer. Mit dem westlichen Ufer grenzt er noch an die Gemeinde Porqueres. Der See ist etwa 2.100 Meter lang von Nord nach Süd und maximal 750 Meter breit. Er weist eine Fläche von 1,12 km² auf. Seine durchschnittliche Tiefe ist 15 Meter, und die tiefste Stelle misst 46,4 Meter. Der See liegt in einer Senke und ist damit abflusslos. Er hat eine Reihe kleiner Zuflüsse. Am Westufer auf dem Gebiet der Gemeinde Porqueres liegt die romanische Kirche Santa Maria de Porqueres.