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Wordcloud: Top 50 Familiennamen Deutschland

Der deutschlandweit populärste Nachname Müller

Seit dem 12. Jahrhundert gab es fast in jeder Ortschaft eine eigene Mühle. Je nach den lokalen Bedürfnissen handelte es sich dabei im Mühlen, die Getreide, Holz oder andere Materialien verarbeiteten. Aufgrund der starken Verbreitung des Berufes, gibt es einige Variationen und dialektische Schreibweisen des Nachnamens. Neben dem eigentlichen Müller finden sich der Windmüller oder auch der Bachmüller, dessen Mühle wohl mal an einem Bachlauf stand.

Der zweitplatzierte: Schmidt

Auch Schmiede gab es im Mittelalter quasi in jeder Ortschaft. Durch Spezialisierung im Schmiedehandwerk gibt es heute zahlreiche Namensvarianten, die sich durch die Endung -schmidt kennzeichnen. Für die Art des zu schmiedenden Materials sind dies etwa der Blechschmidt, der Goldschmidt oder auch der Stahlschmidt. Der Hammerschmidt hat wohl wie der Messerschmidt und auch der Waffenschmidt seine speziellen Schmiedarbeiten ausgeführt. Den Ort der Ausübung seines Handwerks haben der Waldschmidt und der Bachschmidt im Familiennamen verewigt.

Der dritte Rang geht an den Schneider

Typischer Name aus Berufsbezeichnungen ist der „Schneider“. Er hatte eine dominante Stellung innerhalb der mittelalterlichen Berufswelt. Besonders in den rasch wachsenden Städten des Mittelalters ist der Schneider ein sehr gefragter Beruf. Auf dem Lande dagegen waren die Familienmitglieder selbst die Schneider ihrer Kleider. Im Norden Deutschlands wird aus dem Schneider dann der Schröder, den man auch heute noch sehr häufig antrifft und der auf Platz 17 rankt.

Klein als beliebtester deutscher Übername

Der Familienname Klein ist der populärste Eigenschaftsname und findet sich auf Platz 15 der beliebtesten deutschen Nachnamen. Klein bedeutete im Mittelhochdeutschen übrigens mehr als nur die körperliche Größe. Auch rein, fein, zierlich, zart, schmächtig, hager, dünn, unansehnlich und schwach waren propriate Adjektive für den Ausdruck “Klein”.

Regional unterschiedliche Nachnamen in Deutschland

In einigen Gebieten ist der Müller nicht an Platz eins der meist genutzten Namen anzutreffen. Die häufigen Namen Schmidt und Schmitz führen im mitteldeutschen Sprachraum und im östlichen niederdeutschen Sprachraum. Den Meyer finden wir in Niedersachsen vor dem Müller. Der Bauer führt im bayrischen Gebiet die Statistik an. Huber ist in Südbayern mit Ausnahme von München der am häufigsten vorkommende Name. Die eher seltenen Patronyme Jansen, Hansen und Petersen sind die häufigsten Namen im Norden der Republik. Die zur Zeit der ersten Nachnamensbildung im frühen Mittelalter weit verbreiteten Berufe finden sich auf den ersten Plätzen. Die Bauern trugen meist Wohnstättennamen, welche die Lage des Hofes genauer beschrieben, ansonsten wäre dieser Berufszweig wohl auf Rang eins zu finden.

Liste der 50 meist benutzten Familiennamen Deutschlands

1. Müller
Schmidt
Schneider
Fischer
Weber
Meyer
Wagner
Becker
Schulz
10. Hoffmann
Schäfer
Koch
Bauer
Richter
Klein
Wolf
Schröder
Neumann
Schwarz
20. Zimmermann
Braun
Krüger
Hofmann
Hartmann
Lange
Schmitt
Werner
Schmitz
Krause
30. Meier
Lehmann
Schmid
Schulze
Maier
Köhler
Herrmann
König
Walter
Mayer
40. Huber
Kaiser
Fuchs
Peters
Lang
Scholz
Möller
Weiß
Jung
Hahn
50. Schubert