die meist benutzten arabischen Nachnamen @Flugzentrale.de

Wordcloud der populärsten arabischen Familiennamen


Klassische arabische Namen bestehen aus mehreren Teilen, so dass vollständige Namen viele Einzelteile aufweisen. Sind Sie aus einem “modernen” Land, werden Sie wohl nur ein oder zwei Vornamen gepaart mit eine oder zwei Familiennamen kennen. Dagegen sind die arabischen Namen erstmal undurchschaubar. Die altarabischen Namen sind wie ein Stammbaum im Namen. In den Aussagen des Propheten Mohammed ist geschrieben, dass am Tag des Jüngsten Gerichts alle Gläubigen bei ihren Namen und dem der Väter aufgerufen werden. Diese Tradition der Weitergabe des Namens schloss zudem eine Heirat im näheren Familienkreis aus. Bei Arabern aus den Golfstaaten ist ein Stammbaum von mindestens 5-6 Generationen im Namen zu finden. Der König von Saudi Arabien, Fahrad bin Abdul Aziz bin Abdul Rahman Al-Saud etwa ist der Fahrad Sohn von Abdul Aziz Sohn von Abdul Rahman aus dem Stamme der Al-Saud.

Bestandteile eines klassischen arabischen Namens

Vorname

Der ism (اسم) ist der Vorname der Person.

Beiname

Die kunya (كنية) ist ein ehrenvoller Beiname, etwa „Vater“ (Abu)

Abstammung

Der nasab (نسب) bezeichnet die Abstammung „Sohn“ (Ibn) oder „Tochter“ (Bint), in der Kette wird ibn (ابن) wird zu bin (بن).

Stammeszugehörigkeit

Die nisba (نسبة) belegt die Zugehörigkeit zu einem Stamm (z. B. at-Tabari, „der aus Tabaristan“), oder auch die Konfession oder Berufsbezeichnung (al-Māwardī, „der Rosenwasserhändler“).

Ehren- oder Spitzname

Der laqab kann zum Beispiel ein Ehrenname (Saif ad-Dīn, „Schwert der Religion“) oder ein Spitzname sein (z. B. at-Tawīl, „der Lange“).

Beispiele herkömmlicher arabischer Namen

Gutes Beispiel ist hier der von den Karl May Romanen bekannte arabische Freund und Weggefährte Old Shatterhands, der kurz “Halef Omar” heißt.

Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah.

Die Bezeichnung Hadschi bezeichnet einen Muslim, der die Pilgerfahrt, die Hadsch nach Mekka nach der im Koran vorgeschriebenen Weise durchgeführt hat. Das kurze Ben bedeutet ebenso wie Bin oder auch Ibn “Sohn von”. Wäre die Romanfigur weiblich, müßte dort Bent oder Bint stehen. Der lange Name weist außerdem darauf hin, dass sowohl Halef Omar selbst, als auch sein Vater Abul Abbas, sowie sein Großvater Dawuhd al Gossarah, in Mekka waren.

Das Gegenteil von Bin ist Abu mit der Bedeutung „Vater von“. Das weibliche Gegenstück lautet Umm.

Die Ordnung dieser klassischen Namensgebung ist zumeist in folgender Reihenfolge: Titel, Vorname, Abstammung, Bezugsname, falls vorhanden ein Spitzname und ein Beiname. Manchmal wird auch der Beiname an erste Stelle gesetzt, wenn kein Titel existiert.

Im letzten Jahrhundert wurde in sehr vielen arabischen Ländern ein Familienname nach westlichem Vorbild eingeführt. In Marokko geborene Kinder müssen den Familiennamen tragen. In Ägypten erhalten Babys drei Namen, denen ein Familienname angefügt werden kann. Im Irak setzen sich die Namen aus Vorname, Vater- und Herkunftsname zusammen.

Liste der 50 beliebtesten und meist genutzten arabischen Familiennamen

1. Ali
Ahmed / Ahmad
Haddad
Mahmood /Mahmoud
Mansoor
Rahman
Abdel
Naser / Nasser
Hanna / Hana
10. Qasim
Sam
Mansour
Hadad
Musa / Mousa
Malik
Awad
Hassan / Hasan
Essa
Turk
20. Mazin
Qasem / Oasim
Khalil / Khaleel
Isa /Issa
Yousif / Yousef
Jaber / Jabir
Shaheen
Abba
Najjar
Alam
30. Salah / Saleh / Salih
Abdullah / Abdul / Abdulah / Abdellah
Aziz
Bari
Ababneh
Hussain / Hossein / Hussein
Khatib
Mustafa
Sulaiman / Sulayman / Suleiman
Ibrahim / Ibraheem
40. Abbas
Hamdan
Habib
Amin / Ameen
Omar / Omer / Ommar
Rashid
Karim
Saad / Sad
Temiz
Hamid
50. Sharif