japanische autohersteller im überblick

Übersicht der aktuell populärsten Autohersteller Japans

Mit der Ölkrise in den 70er kamen die ersten sparsameren Autos aus Japan nach Deutschland, die durch eine rationellere Fertigungsweise und günstigen Wechselkursen unterstützt wurden. Als erste der japanische Automarken wagte damals übrigens Honda den Eintritt nach Deutschland. 1961 gründete das Unternehmen in Hamburg die European Honda Motor Trading GmbH, und verkaufte zu der Zeit aber nur kleineren Motoren Motorräder. 1967 bot Honda mit dem S 800 bot Honda offiziell ein erstes Automodell in Deutschland an. Toyota folgte 1971, die ihre Modelle, wie den Corolla, zuerst noch über einen Importeur auf dem deutschen Markt anboten.

Rangliste japanischer Automarken

Bei den Umsatzzahlen führt Toyota mit 245,88 Mrd. Euro vor Honda (129,25), Nissan (94,15), Suzuki (31,49), Mazda (28,26) und Mitsubishi (16,22). Diese Zahlen stammt aus dem Jahr 2018, Quelle de.statista.com.

Mittlerweile finden sich als japanische Automarken Toyota, auch mit ihrer Tochtermarke Lexus, Mazda, Mitsubishi, Suzuki, Honda und Nissan am deutschen Markt vertreten.

Technischer Fortschritt made in Japan mit Hybridantrieb

Gerade beim Hybridantrieb haben die Japaner mal wieder die Nase vorne gehabt, und da sind die Ingenieure bei Toyota und Honda etwa, im internationalen Markt recht erfolgreich gestartet, allerdings ist auch hier dank der zunehmenden Marktreife der neuen Batteriealternativen bald mit einem Verschwinden vom Markt zu rechnen. Denn mit einer elektrischen Reichweite von 50 km beim Honda Ioniq oder 63 km beim Prius von Toyota ist doch noch lange nicht Halt. Was man bei reinen Elektroautos sieht, die schon ihre 500 km durchhalten können, da wird es dann auch interessant für den wichtigen Markt der vielen Aussendienstler, und auch, ich nenne sie mal “weiter weg Pendler”.

Wie geht es weiter bei den Japanern?

Der Trend hin zu reinen Elektroautos ist bereits in den Zulassungszahlen zu erkennen, und hier wollen die japanischen Automobilkonzerne natürlich nicht nachstehen. Ab 2020 wird Toyota zehn reine E Autos auf den Markt bringen, das erste Modell wird dabei in China laufen. Nissan ist Elektroauto-Pionier, wenn es um den Massenmarkt geht. Der batterieangetriebene Nissan Leaf wurde bereits 2010 auf den Markt gebracht. Hondas elektrische Stadtauto Honda e soll Ende des Jahres auf den Markt kommen.

Es gibt nach wie vor nicht einen Antrieb, es gibt verschiedene Tendenzen, die klar für ein alternativ betreibenes Auto sprechen. Ob es beim Drehstrommotor bleibt, oder doch der Radnabenantrieb sich durchsetzen kann, wird sich zeigen. Auch solaruntertützte Systeme, oder mit Wasserstoff betriebene Modelle werden wir sehen.

Quelle: Japanische Insider

Aktuelle Hybridmodelle japanischer Automarken

Toyota hat mittlerweile bereits fünf hybride Modelle für den deutschen Autofahrer im Angebot.

Hierbei handelt es sich um den Auris Hybrid, den CH-R, den Prius, RAV4Hybrid und den Yaris Hybrid. Preise zwischen 18 und 33 TEuro lassen auch kleinere Geldbeutel an der neuen Technik partizipieren.

Lexus als Toyotatochter ist gleich mit 10 Modellen am deutschen Markt, der UX als Einsteiger ist mit 35,9 TEuro das aktuell preisgünstigste Modell der Marke, das Flaggschiff LC Coupe kommt dagegen schon auf stolze 101,4 TEuro im UVP.

Honda hat momentan vier hybride Auto Modelle auf dem deutschen Markt laufen, etwao den CR-Z, den Insight, Jazz Hybrid und den Ioniq Hybrid. Die Preise liegen dabei zwischen 16 und 26 TEuro.