Lol musste ich heute denken, als ich den Beitragstitel las, als wenn diese touristisch mittlerweile mehr als erschlossene Gegend in und um Torbole ein geheimer Tipp sei. Ausserdem schreibt man mittlerweile Tip mit einem p mehr, also ist der Artikel schon etwas in die Jahre geraten und bedarf einer Novellierung.

Wikipedia schreibt nun aktuell dazu:

Tourismus

Wie auch das umliegende Gebiet ist Torbole ein beliebtes Tourismus-Ziel. Vor allem bei Windsurfern ist der Ort aufgrund der konstanten Winde sehr beliebt. Darüber hinaus bieten die umgebenden Gardaseeberge unzählige Möglichkeiten für Mountainbiketouren sowie Wander- und Kletterrouten.

Sehenswürdigkeiten

  • Castel Penede
  • Naturpark um den Monte Baldo
  • Zollhäuschen – Auf einer Mole im Hafenbecken steht ein kleines Zollhaus aus der Zeit der k.u.k.-Monarchie, da bis zum Ersten Weltkrieg die Grenze zwischen Italien und Österreich hier verlief. Die Ursprünge des Häuschens liegen vermutlich noch weiter zurück, da ein Relief an der Außenmauer an die venezianische Zeit erinnert. In den Sommermonaten wird das Zollhaus zum Teil als Bar genutzt. Es befindet sich heute im Privatbesitz der Familie Tonelli.
  • Gedenktafel in Torbole, die an Johann Wolfgang von Goethes Besuch am Gardasee erinnert
  • Großes Wandgemälde an der Fassade der „Casa Beust“ in Torbole am Gardasee: Der heilige Antonio spricht mit den Fischen von Hans Lietzmann

Ein Teil von Torbole, sicherlich der zauberhhafteste, hat den Charakter des uralten Fischerdorfes beibehalten, das Torbole vor einigen Jahrhunderten einmal war. In diesem ältesten Teil des Städtchens drängen sich die alten Häuser rundum den bunten, pittoresken Hafen und spiegeln sich wider im klaren Wasser des Gardasees. Über Torbole und seine ungewöhnlichen Windströmungen schrieb bereits Goethe als “ein Wunder der Natur, ein zauberhaftes Schauspiel”.

Gardasee-Torbole
Blick über den Gardasee

Torbole liegt am äußersten, nordöstlichen Zipfel der Baldo-Bergkette eingebettet wie ein Amphitheater auf einer Höhe von 67 m über dem Meeresspiegel. Der See, einst Reichtum der Fischer und Händler, ist heute noch immer ein wichtiges Resort. Das gleiche gilt für den Monte Baldo (2069 m / Meeresspiegel), einst Fundgrube für Brennholz und Wild, heute ein wichtiges Naturschutzgebiet aufgrund seiner seltenen Pflanzenwelt.

Verschiedene Mächte beherrschten einst die italienische Stadt. Eine unter ihnen, die Venezianer, (1440-1510) hinterließen am alten Hafen das charakteristische Zollhaeuschen auf der auf Pfählen errichteten Mole(noch heute zu besichtigen).

Später sorgten dann die Habsburger (1810-1918) gegen die Jahrhundertwende aufgrund der zahlreichen, verschiedenen Nationalitäten für eine rege touristische und kulturelle Entwicklung.

Aber schon viel früher wurde Torbole touristisch “entdeckt”! 1786 machte Goethe Station in Torbole. Seine begeisterte Beschreibung des Ortes verhalf Torbole fortan zu internationalem Ruf, und es wurde beliebtes Ziel für zahlreiche Kunstler und Maler, die dem Ort so manches Kunstwerk hinterließen. (siehe Hotels in Torbole)

Auch wenn Torbole seit langer Zeit Grenzgebiet ist, hat es jedoch bis heute sein italienisches Flair bewahrt, bunte Häuser, große, mit Cotto-Ziegeln gedeckte Dächer… So typisch die mediterrane Atmosphäre für den Ort ist, so schnell erhält die Landschaft alpinen Charakter, sobald man die steile Straße von Torbole nach
hinaußwandert.

Nackte, schroffe Felsen, immergrüne Vegetation und die Überreste der einst trotzigen Burg Penede erwecken beim Betrachter den Eindruck, plötzlich in eine gänzlich andere Landschaft versetzt zu sein. Es ist das Zusammenspiel all dieser so verschiedenenartigen Impressionen, die den Aufenthalt unvergessen macht.