Wer sich für japanische Kultur interessiert, wählt als Schwerpunkt meist den dort gelebten Buddhismus oder Shintoismus, also die Religionen des Landes. Anbieter von Japan Studienreisen haben diesen Interessenschwerpunkt selbstverständlich erkannt und im Verlauf der letzten Jahre ganz wunderbare Touren zusammengestellt.

Kinkakuji- Der goldene Pavillon - Kyoto Japan

Kinkakuji- Der goldene Pavillon – Kyoto Japan

Vorab ist zu sagen, dass man sich für Japan Studienreisen mindestens 14, besser noch mehr Tage Zeit nehmen sollte. Es werden zwar auch kürzere Reisen angeboten, diese kratzen dann aber leider meist eher an der Oberfläche dessen, was es über manche Tempel, Schreine und die Entwicklung beider Religionen im Verlauf der Geschichte zu wissen gibt. Die meisten der Japan Studienreisen starten in Tokio. Auch hier gibt es einige wunderbare Tempel zu besichtigen, und im gesamten Stadtgebiet entdeckt man Schreine unterschiedlichster Art und Größe.

Schon bei den ersten Erkundungen erfährt man so einen wichtigen, grundlegenden Aspekt des Shintoismus – seine Allgegenwärtigkeit. Man wird Gruppen von Jugendlichen beobachten können, die in Schuluniform schwatzend und lachend auf dem Heimweg sind, plötzlich verstummen, den Kopf neigen und einen Schrein betreten bzw.

davor stehen bleiben. Ein Händeklatschen sichert die Aufmerksamkeit der Gottheit, eine Bitte wird formuliert, ein Opfer in Form von einigen Münzen gebracht – und die jungen Leute setzen ihren Heimweg genau so locker und lachend wie vorher fort. Das sind die herausragenden Erlebnisse auf Japan Studienreisen – zu verstehen, wie natürlich die Religion hier gelebt wird. Da der Shintoismus auf die alten Naturgottheiten zurückzuführen ist und es zu Riten, Göttern und Geschichte keine bis wenig schriftliche Aufzeichnungen gibt, ist diese aktive Art auch die einzige, die die Traditionen bewahren kann. Japan Studienreisen zum Thema Religionen setzen den Schwerpunkt aber meist auf den Buddhismus, dessen traditionell gewandete Mönche weltweit bekannt sind. Gerade in Japan haben sich die Mönche in ihren Klöstern häufig selbst verteidigen müssen und die bekannten Kampfkünste perfektioniert. Dennoch sind sie, wie auf Japan Studienreisen immer betont wird, dem Frieden und der Harmonie verpflichtet. Die japanische Höflichkeit und Toleranz sucht schon beim einfachen Bürger ihresgleichen, die Mönche haben sie als alleinige Lebensart gewählt. Die ältesten buddhistischen Tempel- und Klosteranlagen finden sich in der Stadt Kioto. Ein Japanurlaub führt sicherlich in diese Metropole, denn sie ist nicht nur die Stadt mit den ältesten Gebäuden, sondern bis heute religiöses, kulturelles und geschichtliches Zentrum des Landes. Ganz in der Nähe Kiotos gelegen ist die Stadt Nara, die als „Vorgänger“ Kiotos als religiöses Zentrum gilt und daher ebenfalls viele uralte Schreine und Klöster für Touristen geöffnet hat. In Kioto sollten deshalb auf Japan Studienreisen mehrere Tage eingeplant werden – auch wenn man sicher Jahre mit dem Studium eines einzelnen Tempels verbringen könnte.