Gruppenreisen nach Japan sind schon deshalb beliebt, weil manches mit dem Rückhalt der Gruppe einfacher ist. Für viele Teilnehmer der Gruppenreisen ins ferne Japan ist es eine Erleichterung zu wissen, dass sie jederzeit einen Ansprechpartner haben. Ist noch ein Reiseführer dabei, so verringert sich die Gefahr, dass man sich verläuft, oder verfährt, oder sich in manchen Situationen nicht zu helfen weiß.

Geschützt in der Gruppe durch das fremde Japan

Picknick-Japan

Japaner lieben Picknick unter den Kirschbäumen

Bei Gruppenreisen nach Japan kann man an einem Ort bleiben oder herumreisen. Herumzureisen hat den Vorteil, dass man viel von Japan zu sehen bekommt. So kann man zum Beispiel in einem Tempel übernachten. Männer schlafen dabei zusammen in einem Raum und auch für die Frauen gibt es ein eigenes Zimmer.

Eine Mahlzeit gehört im Japanurlaub zur Übernachtung dazu. Allerdings wird man auf Fleisch vergeblich warten. Wer möchte, kann auch mit Gruppenreisen Japan länger in einem Tempel bleiben. Dabei geht es nicht nur um die Übernachtung, denn der Gast nimmt auch an einigen Veranstaltungen teil, die religiös geprägt sind. Völlig andere Eindrücke gewinnt der Tourist mit Gruppenreisen Japan wenn er sich auf eine Einkaufstour begibt.

Dazu eignet sich besonders das Luxusviertel Ginza für die Urlauber, die sich in Tokyo aufhalten. Dort gibt es riesige Kaufhäuser, in denen alles angeboten wird. Je nach Etage gibt es Kunstgalerien, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und durchaus auch mal ein Übernachtungsangebot. Die Häuser öffnen am Morgen gegen 10 Uhr und schließen zwischen 20 Uhr und 22 Uhr.

Dabei gibt es immer mehr Geschäfte, die gar nicht mehr schließen, besonders dann, wenn Lebensmittel und Dinge des alltäglichen Bedarfs angeboten werden. Es ist in Japan auch nicht üblich, zu handeln. Grundsätzlich bemüht man sich die Bedeutung des Geldes nicht allzu deutlich zu zeigen. Auch wenn Rechnungen beglichen werden, sollte das Geld nicht einfach offen auf den Tisch gelegt werden. Es gehört sich eher, das Geld etwas zu verdecken. Das gilt bei Gruppenreisen Japan auch dann, wenn man Geschenke für die Daheimgebliebenen kauft.

 

Der Kimono als Geschenk für die Zuhause gebliebenen

Angebote gibt es reichlich. Ein besonders beliebtes Souvenir ist der Kimono, das traditionelle Kleidungsstück. Kimonos findet man mit Gruppenreisen Japan vor allem in Kaufhäusern in allen Preisklassen. Günstiger geht es auf den vielen Märkten oder in Secondhand Läden, die gerade in Japan besonders beliebt sind. Wer sich für einen Kimono als Mitbringsel entscheidet, sollte sich wenigstens etwas zeigen lassen, wie man ihn bindet.

Die Japaner lernen das korrekte Anziehen des Kimonos zu Hause oder in Kursen, die etliche Monate dauern. Auch wer schon etwas Routine hat, braucht über eine Stunde, bis das traditionelle Kleidungsstück perfekt sitzt.

Kimonos gibt es für Männer und für Frauen, wobei die Kimonos für Männer wesentlich schneller angezogen werden können.

 

Der Kimono für die Frau

Japanischer-Kimono-Frauen

junge Japanerinnen mit dem traditionellen Kimono

Die Farbe des Kimonos für Frauen gibt übrigens Auskunft über ihr Alter, ihren Familienstand und ihre Herkunft, was man mit etwas Übung auf Gruppenreisen Japan beobachten kann.

Die Kimonos für Frauen sind im Wesentlichen von einer Größe. Sie werden geklemmt und gefaltet, um dem individuellen Körperbau gerecht zu werden. Heutzutage sind jedoch sowohl Kimonos für Männer als auch für Frauen vermehrt in verschiedenen Größen verfügbar. Sehr große oder schwer gebaute Menschen, wie etwa die Sumoringer, benötigen einen speziell zugeschnittenen Kimono.

Es gibt Kimono-Arten für verschiedene Anlässe, vom äußerst formellen hin zum sehr lockeren. Der Förmlichkeitsgrad eines Frauenkimonos wird durch Muster, Stoff und Farbe bestimmt.

Ein einzelner Frauenkimono kann sehr leicht mehr als 10.000 € kosten. Eine komplette Ausstattung, das beinhaltet den Kimono, Unterkleider, obi, Bänder, Socken, Sandalen und Zubehör,  kann über 20.000 € kosten.

Man kann vieles auch gebraucht kaufen, oder aus preiswertem Material herstellen, der Obi für Frauen bleibt jedoch teuer. Sogar aus Zweithand können sie hunderte von Euro kosten, und es ist für Unerfahrene mehr als schwer, sie anzufertigen.

 

Der Kimono für den Mann

Maenner-Kimono

Beispiel eines Kimono für Männer

Männerkimonos sind in der Regel grundlegend gleich geschnitten und werden meist in dunkleren Farben getragen. Die Förmlichkeit wird hier vor allem durch Stoff und Farbe, sowie durch die Anzahl, oder das Fehlen der Familienwappen bestimmt. Seide ist der wünschenswerteste und der formellste Stoff. Wolle, Leinen und Baumwolle sind lässiger. Heutzutage gibt es auch Kimonos aus Polyester; diese sind in der Regel eher lässig.

Kimonos werden aus einem einzigen Ballen Stoff hergestellt. Diese Ballen haben festgelegte Ausmaße, und der komplette Stoff wird für die Produktion des Kimonos verwendet. Dies ist der Grund, warum größer geschnittene Kimonos schwer zu finden und sehr teuer anzufertigen sind.

In der Regel sind Kimonos teuer. Hochwertige Kimonos werden handgenäht, und die verwendeten Stoffe sind gleichfalls oft handgemacht und aufwändig dekoriert.  Ein einzelner obi kann gut tausende Euro wert sein. Tatsächlich sind jedoch die meisten Kimonos von Hobbyisten oder Vertretern der traditionellen Kunst weit weniger teuer. Es gibt in Japan schließlich auch einen florierenden Handel mit gebrauchten Kimonos.

Männer-obi sind um einiges günstiger als die von den Frauen, sogar jene aus Seide. Dies liegt in erster Linie daran, dass diese obi bedeutend schmaler, kürzer und bedeutend einfacher gestaltet sind als Frauen-obi.