Der Aletschgletscher in einer Höhe von 4195 Metern ist der größte und flächenmäßig längste Gletscher der Alpen auf dem Territorium der Schweiz. Der Gletscher gibt der ganzen Region seinen Namen.

Der größte Alpengletscher

Aletschgletscher
Der Aletschgletscher in den schweizer Alpen

2005 wurde der Aletsch als der größte und mächtigste Gletscher der Alpen ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Er galt schon immer als eine besondere Sehenswürdigkeit, und zieht seither noch mehr Touristen und Bergwanderer an.
Sommer wie Winter, zu jeder Jahreszeit sind der Aletsch und das ihn umgebende Gebiet ein beliebtes Ziel von Wanderern. Sie können eine zweistündige Wanderung machen, aber auch eine Zweitagestour mit einem oder mehreren Führern als Gruppe organisieren.

Besonders empfehlenswert ist eine Zweitagestour, die am besten zwischen Juli und Anfang Oktober auf dem Bettmergrat geplant werden sollte. Dabei geht es an der Nordflanke des Bettmer und Eggishorn entlang bis zum Märjelensee. Auf der Fiescheralp können Sie hoch in dem Gletschergebiet gemütlich und urig übernachten.

Am Morgen haben Sie das wunderbare Aletsch-Gebiet, sonnendurchflutet im Blick und wandern von dort aus bis zum Märjelensee weiter. Wer abgehärtet ist, kann hier dann ein erfrischendes Bad in reinstem Gletscherwasser vornehmen. Der ganze Weg ist sonnendurchflutet.

Man kann hier Ski laufen, Schlittenfahren, die Gletschergrotte besuchen, oder auch ausgiebig lange im Panoramarestaurant sitzen. Von da aus hat man den Blick auf vier der höchsten Viertausender, von denen es in den Schweizer Alpen 37 gibt.

Überascht werden Sie sein, wenn Ihnen auf den Wanderungen rund um den Aletsch auf der heiß-trockenen Südseite seltene Smaragdeidechsen begegnen. Auf der anderen, eiskalten Seite hingegen, können Wanderer Gletscherflöhe beobachten.
Dem Aletsch-Wanderer ist ein sonniger Urlaub in reinster, klarer Luft, der Körper und Seele wohl tut, gewiss.