In den letzten Jahren hat sich Magdeburg von einer recht tristen, grauen Stadt zu einem bunten Ort mit Flair, an dem man sich wohl fühlt, entwickelt. Zu dieser Entwicklung hat unter anderem der Elbauenpark Magdeburg beigetragen. Der Elbauenpark wurde 1999 anlässlich der Bundesgartenschau gestaltet.

Elbauen-Magdeburg
Elbauen in Magdeburg

Das Gelände ist etwa 100 Hektar groß, Höhepunkte sind der Jahrtausendturm, das Spiel- und Projekthaus, die Sommerrodelbahn und der Kletterturm.

Aber auch die Universität ist ein wichtiger Faktor für den Fortschritt der Stadt. Einerseits lockt sie junge Menschen an. Die sorgen dafür, dass die Stadt mobil und flexibel wirkt, indem sie das Stadtbild allein mit ihrer Anwesenheit prägen. Andererseits trägt die Uni dazu bei, dass sich Unternehmen ansiedeln, um von der Nähe zur Einrichtung zu profitieren.

Ohne die Otto-von-Guericke-Universität würde es die Denkfabrik wahrscheinlich nicht geben.
Die Denkfabrik befindet sich im Wissenschaftshafen, ein umgebauter ehemaliger Handelshafen. Der Bau begann 2006 und kostete etwa 9,5 Millionen Euro, die zum größten Teil durch Fördermittel aufgebracht werden konnten.

In der Denkfabrik befinden sich jede Menge Forschungseinrichtungen, aber auch innovative Unternehmen. Außerdem haben sich einige gastronomische Betriebe angesiedelt. Die Fabrik wurde 2007 eingeweiht und ist einer der 365 Orte im Land der Ideen.
Zum bunten Erscheinungsbild trägt auch das Hundertwasserhaus, das auch “Grüne Zitadelle” genannt wird, bei. Es wurde 2005 fertig gestellt und war das letzte Projekt Friedensreich Hundertwassers. Dank seiner fließenden Übergänge stellt es einen angenehmen Kontrast zu den Bauten der Umgebung dar.

Fazit:

Nicht zuletzt sorgen auch erneuerte Straßen und sanierte Altbauten dafür, dass man sich in der Stadt wohl fühlen kann, sowohl als Einheimischer als auch als Tourist.