Die Baleareninsel Menorca ist nur 700 km² groß. Sie ist die östliche und gleichzeitig auch die nördlichste Insel des Balearenarchipels. Auf der Insel leben rund 90.000 Einwohner.

Cala d'Alcaufar, Menorca, Spanien

Cala d’Alcaufar, Menorca, Spanien

Im Gegensatz zu Mallorca leben auf Menorca nicht so viele Deutsche – noch nicht einmal 1 Prozent. Insgesamt aber betrug 2007 der Ausländeranteil rund 14 Prozent. Die Inselhauptstadt ist Mahón. Menorca hat eine insgesamt 117,3 km lange Küstenlinie. Diese ist unterschiedlich geprägt. Während es im Norden Steilküsten gibt und dort alle zerklüftet ist, gibt es im Süden von Menorca perlweiße Strände.

Die Geschichte von Menorca

Die Geschichte von Menorca wurde von vielen Völkern beeinflusst. Die Phönizier, die Griechen, aber auch die Karthagern und die Römern, später aber auch die Vandalen und Mauren, letztlich aber auch die Spanier und Briten, sowie Franzosen reichten sich auf der Insel regelrecht die Klinke in der Hand. Alfons III. brachte Menorca gemeinsam mit Katalonien unter anderem auch unter die Krone Aragonien und schließlich wurde die Insel Menorca durch die Vereinigung der Kronen von Aragonien und Kastilien ein Teil der spanischen Monarchie.

Die Inselhauptstadt Maó ist für Touristen besonders sehenswert. Hier befinden sich eine Reihe von historischen Gebäude. Die Architektur von Maó zeigt dabei deutliche britische Einflüsse. Diese stammen aus jener Zeit, als Menorca zur britischen Krone gehörte.
Insbesondere die Ruine des ehemaligen englischen Marinespitals erinnert ganz besonders daran. In Maó gibt es auch ein Militärmuseum. Maó hat auch einen wunderschönen Hafen. In dessen unmittelbaren Umgebung befindet sich die Finca de San Antonio, in der Admiral Nelson und Lady Hamilton ihre berühmte Romanze erlebten.