Chile liegt an der westlichen Küste Südamerikas, das Land grenzt im Norden an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien.

Am Algarrobo Strand, Chile
Am Algarrobo Strand, Chile

Klima und Vegetation

Von Norden nach Süden lassen sich in Chile fünf Landschaftsräume unterscheiden: Der „Grosse Norden“, im wesentlichen die Atacama-Wüste, weist nur geringe Niederschläge auf (unter 100 mm jährlich); auch die Temperaturen sind wegen des kalten Humboldtstroms für die Lage im Grenzbereich von Tropen und Subtropen relativ niedrig (Jahresmittel 16 bis 18 °C). Nur die höher gelegenen Küstenhänge tragen, durch Nebel begünstigt, Sukkulenten und Zwergsträucher; das Längstal ist dagegen Wüstengebeit. Im Hochbecken der anden gubt es Punaheiden mit Zwergsträuchern und Polsterpflanzen.
Südlich des Rio Huasco schliesst der „Kleine Norden“ an mit Jahresniederschlägen von 100 bis 250 mm. Das Landesinnere wird von Zwergstrauch- und Sukkulenten-Dornstrauch-Formationen beherrscht.
Im warm-gemässigten Klime von Mittelchile, zwischen Illapel und Concepcion, gedeihen vor allem Hartlaubgewächse, doch wird das Gebiet heute vor allem landwirtschaftlich genutzt.

Die mittlere Jahrestemperatur beträgt 13 bis 15 °C; die Niederschläge steigen südwärts bis auf 2000 mm im Jahr an.
Der „Kleine Süden“, von Concepcion bis zum Golf von Ancud, hat kühl-gemässigtes, immerfeuchtes Klima (Jahresmitteltemperatur 12 °C) mit ganzjährigen Niederschlägen (bis 1000 mm). Hier erstrecfken sich ausgedehnte Wälder mit Südbuchen (Nothofagus), Araukarien, Lorbeer- und Zimtbäumen sowie Kiefern, Pinien und Zypressen.
Den Abschluss bildet der „Grosse Süden“ von Chile (Patagonische Kordillere bis Feuerland). Das Klima dort ist kühlgemässigt (6 bis 8 °C im Jahresmittel), nach Süden zunehmend subpolaren Charakter- Wo Westwinde ganzjährig Regen bringen (zum Teil über 3000 mm im Jahr), wächst immergrüner Regen- bzw. Nebelwald, in den südlichsten Landesteilen wird er fortschreitend von Krüppelwald und Torfmoos-Hochmooren abgelöst.

Tierwelt

Neben wenigen einheimischen Säugetieren – Puma, Andenhirsch, Lama, Alpaka und Vikunja – gibt es zahlreiche Vogelarten (zum Beispiel Adler und Kondor), im Süden vor allem Pinguine und enten. Das Chinchilla ist wegen seines kostbaren Pelzes fast ausgerottet.

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